Gentech-Raps wuchert ungebremst
2010-08-07 08:20
| Politik, Umweltschutz, Naturschutz, Gesundheit, Artenschutz, Ernährung, Lobby, Gentechnik
Pflanzen können nicht mehr aus Umwelt zurückgeholt werden
Pittsburgh (pte/06.08.2010/13:50) - US-Forscher haben erstmals Beweise dafür gefunden, dass gentechnisch veränderte Pflanzen auch in den USA in freier Wildbahn überleben können. Ein Team der University of Arkansas http://www.uark.edu hat in North Dakota nach wildwachsendem Raps gesucht. Dabei haben die Forscher in 80 Prozent der gefundenen Wildpflanzen Transgene entdeckt. Die Studienergebnisse wurden beim Treffen der Ecological Society of America in Pittsburgh vorgestellt.
"Die Meldungen aus den USA zeigen, dass man sich über den langfristigen Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen immer noch viel zu wenig Gedanken macht", kritisiert Christoph Then von Test Bio Tech http://www.testbiotech.org gegenüber pressetext. "Raps hat viele Kreuzungspartner und kann auch selbst zum Unkraut werden. Der Pollen fliegt über Kilometer, die Samen können über zehn Jahre im Boden fruchtbar bleiben. Auch Jahre nach dem Anbau der gentechnisch veränderten Pflanzen kann man deren Nachkommen noch im Freiland finden."
Kreuzung zweier Gentech-Raps-Sorten
Sagers und ihr Team konnten zwei verschiedene Sorten von transgenem Raps in freier Wildbahn finden. Eine davon war resistent gegen Monsantos Roundup Herbizid (Glyphosate), die andere gegen das Herbizid Gluphosinate von Bayer Crop Liberty. Die größte Überraschung waren jedoch zwei Sorten von Raps, die gegenüber beiden Herbiziden resistent waren. Das zeigt, dass sich die beiden herbizidresistenten Rapsarten untereinander kreuzen können und zu völlig neuen Varianten führen, deren Risiken nie überprüft wurden.
Insgesamt hatte das Forscherteam um Cindy Sagers elf Verbindungslinien entlang von Straßen und Autobahnen verfolgt, die durch den Bundesstaat North Dakota liefen. "Wir sind diese Wege abgefahren und haben auf einer Strecke von insgesamt 5.000 Kilometern mehr als 600 Stopps eingelegt, um dort Proben zu nehmen", so die Forscherin. An knapp der Hälfte der Plätze konnten die Forscher Raps entdecken. 80 Prozent der gefundenen Rapspflanzen enthielten zumindest ein Transgen. "Wir haben herbizidresistenten Raps entlang von Straßen, an Müllplätzen, bei Supermärkten, Tankstellen und Friedhöfen gefunden", berichtet Sagers.
Keine Chance auf Umkehr
"Wenn derartige Pflanzen einmal ins Freiland gelangen, ist das Risiko sehr hoch, dass sie nicht mehr zurückgeholt werden können. Hier werden neue technisch konstruierte genetische Informationen in die Pflanzenwelt eingebracht, die bei Kreuzungen mit anderen Genen kombiniert werden und zu Pflanzen mit völlig neuen Eigenschaften führen können", erklärt Then. "Um das tatsächliche Risiko für die Umwelt abzuschätzen, müsste man vorhersehen können, wie die Evolution in den nächsten paar Mio. Jahren verlaufen wird. Diese Verantwortung kann keine Firma, keine Regierung und kein Forscher übernehmen."
"Im aktuellen Fall war die Freisetzung noch nicht einmal geplant, sondern erfolgte unbeabsichtigt am Rande von Transportrouten. Das ist ein deutlicher Hinweis darauf, wie wenig kontrollierbar gentechnisch veränderte Pflanzen in der Praxis sind", meint Then. "Die einzig vernünftige Antwort auf die aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse ist ein generelles gesetzliches Verbot der Inverkehrbringung von gentechnisch veränderten Pflanzen, deren Verbreitung und Persistenz in der Umwelt nicht kontrolliert werden kann." (Ende)
Quelle: pressetext.deutschland Redakteur: Wolfgang Weitlaner email: weitlaner@pressetext.com
Pittsburgh (pte/06.08.2010/13:50) - US-Forscher haben erstmals Beweise dafür gefunden, dass gentechnisch veränderte Pflanzen auch in den USA in freier Wildbahn überleben können. Ein Team der University of Arkansas http://www.uark.edu hat in North Dakota nach wildwachsendem Raps gesucht. Dabei haben die Forscher in 80 Prozent der gefundenen Wildpflanzen Transgene entdeckt. Die Studienergebnisse wurden beim Treffen der Ecological Society of America in Pittsburgh vorgestellt.
"Die Meldungen aus den USA zeigen, dass man sich über den langfristigen Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen immer noch viel zu wenig Gedanken macht", kritisiert Christoph Then von Test Bio Tech http://www.testbiotech.org gegenüber pressetext. "Raps hat viele Kreuzungspartner und kann auch selbst zum Unkraut werden. Der Pollen fliegt über Kilometer, die Samen können über zehn Jahre im Boden fruchtbar bleiben. Auch Jahre nach dem Anbau der gentechnisch veränderten Pflanzen kann man deren Nachkommen noch im Freiland finden."
Kreuzung zweier Gentech-Raps-Sorten
Sagers und ihr Team konnten zwei verschiedene Sorten von transgenem Raps in freier Wildbahn finden. Eine davon war resistent gegen Monsantos Roundup Herbizid (Glyphosate), die andere gegen das Herbizid Gluphosinate von Bayer Crop Liberty. Die größte Überraschung waren jedoch zwei Sorten von Raps, die gegenüber beiden Herbiziden resistent waren. Das zeigt, dass sich die beiden herbizidresistenten Rapsarten untereinander kreuzen können und zu völlig neuen Varianten führen, deren Risiken nie überprüft wurden.
Insgesamt hatte das Forscherteam um Cindy Sagers elf Verbindungslinien entlang von Straßen und Autobahnen verfolgt, die durch den Bundesstaat North Dakota liefen. "Wir sind diese Wege abgefahren und haben auf einer Strecke von insgesamt 5.000 Kilometern mehr als 600 Stopps eingelegt, um dort Proben zu nehmen", so die Forscherin. An knapp der Hälfte der Plätze konnten die Forscher Raps entdecken. 80 Prozent der gefundenen Rapspflanzen enthielten zumindest ein Transgen. "Wir haben herbizidresistenten Raps entlang von Straßen, an Müllplätzen, bei Supermärkten, Tankstellen und Friedhöfen gefunden", berichtet Sagers.
Keine Chance auf Umkehr
"Wenn derartige Pflanzen einmal ins Freiland gelangen, ist das Risiko sehr hoch, dass sie nicht mehr zurückgeholt werden können. Hier werden neue technisch konstruierte genetische Informationen in die Pflanzenwelt eingebracht, die bei Kreuzungen mit anderen Genen kombiniert werden und zu Pflanzen mit völlig neuen Eigenschaften führen können", erklärt Then. "Um das tatsächliche Risiko für die Umwelt abzuschätzen, müsste man vorhersehen können, wie die Evolution in den nächsten paar Mio. Jahren verlaufen wird. Diese Verantwortung kann keine Firma, keine Regierung und kein Forscher übernehmen."
"Im aktuellen Fall war die Freisetzung noch nicht einmal geplant, sondern erfolgte unbeabsichtigt am Rande von Transportrouten. Das ist ein deutlicher Hinweis darauf, wie wenig kontrollierbar gentechnisch veränderte Pflanzen in der Praxis sind", meint Then. "Die einzig vernünftige Antwort auf die aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse ist ein generelles gesetzliches Verbot der Inverkehrbringung von gentechnisch veränderten Pflanzen, deren Verbreitung und Persistenz in der Umwelt nicht kontrolliert werden kann." (Ende)
Quelle: pressetext.deutschland Redakteur: Wolfgang Weitlaner email: weitlaner@pressetext.com
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Umweltorganisation will keine Lizenz zur Verunreinigung
2010-07-23 12:45
| Umwelt/Energie, Forschung/Technologie
Bonn/Wien (pte/16.06.2010/13:50) Der aktuelle Fall von vermeintlichen Spuren einer gentechnischen Veränderung in konventionellem Saatgut der Firma Pioneer Hi-Bred zeigt erneut, dass Schwellenwerte für Saatgut dringend erforderlich sind. Zu diesem Schluss kommen die Deutschen Maiszüchter in einer Aussendung. Umweltorganisationen sehen hingegen keinen Grund, eine Lizenz zur gentechnischen Verschmutzung zu erteilen, wie Global2000-Gentechnik-Experte Werner Müller http://www.global2000.at gegenüber pressetext erklärt.
"Verbraucher werden vorsätzlich getäuscht, denn wer hundertprozentige Reinheit verspricht täuscht die Konsumenten", erklärt Georg Folttmann, Leiter für Qualität und Umwelt beim Saatguthersteller KWS Saat http://www.kws.com gegenüber pressetext. "Um eine solche Reinheit zu gewährleisten müsste jedes Saatgutkorn untersucht werden." In offenen Produktionszyklen sei das somit nicht machbar. "Wir sind in Europa auf Importware angewiesen", betont Folttmann.
Kein Weg mehr zurück
"Die Saatguthersteller sollten erst einmal zeigen, wie man gentechnisch-kontaminiertes Saatgut wieder reinigt", kontert Müller. "Solange sie das nicht können, ist jede Diskussion sinnlos, denn mit der ersten Toleranz zu Verunreinigung landet man bald bei ziemlich hohen Kontaminationswerten von mehr als einem synthetischen Gen." Das wirklich Dramatische daran sei, dass es keinen Weg zurück mehr gebe.
Folttmann argumentiert damit, dass ohnehin bereits Mio. Tonnen gentechnisch verändertes Saatgut für die Futtermittel nach Europa importiert wird und damit eine Reinheit nicht gewährleistet werden könne. "Rund 80 Prozent unserer Lebensmittel kommen heute bereits mit gentechnischen Veränderungen in Berührung", so Folttmann. Von einer Gefahr für die Verbraucher oder die Umwelt könne also nicht die Rede sein. Zudem sind die in Rede stehenden gentechnischen Veränderungen in der EU als Nahrungs- und Futtermittel zugelassen.
Strenge Auslegung des Vorsorgeprinzips
Die Saatguthersteller argumentieren in der Aussendung damit, dass hundertprozentige Reinheiten auch in anderen natürlichen Stoffen sowie in Trinkwasser nicht gewährleistet werden könne. "Bei Trinkwasser kann man den Verschmutzer ausfindig machen und die Quelle abstellen", kontert Müller. Dann sei das Wasser wieder sauber. "Bei einer Gen-Verschmutzung, die sich immer wieder selbst vermehrt, ist das einfach nicht möglich. Hier hilft nur strenge Auslegung des Vorsorgeprinzips", so Müller.
Für Folttmann ist die Reinheit ein falscher Denkansatz. Grüne Gentechnologie sei ein Segen, da damit große Mengen an Pestiziden und Herbiziden eingespart werden konnten. "25 Jahre Erfahrungen mit dieser Art der Landwirtschaft haben gezeigt, dass es keine Risiken gibt." Müller sieht diese Aussage als PR-Ente der Gentech-Lobby. "25 Jahre Gentechnik in den USA und in Südamerika haben zu enormen und vielfältigen Problemen in der Landwirtschaft geführt." Dazu gehöre etwa das massive Auftreten von Unkräutern, die zunehmend als nationale Bedrohung in den USA gesehen werden - wie die New York Times kürzlich berichtete.
"Ein weiteres Problem ist das Auftreten von resistenten Insekten", so Müller. Ende 2009 hat eine Studie von Charles Benbrook vom Organic Center http://www.organiccenter.org mit Daten vom US-Department of Agriculture gezeigt, dass seit dem Beginn des kommerziellen Anbaus von Gentech-Pflanzen in den USA rund 145 Mio. Kilogramm mehr Pestizide ausgebracht wurden als zuvor (pressetext berichtete http://www.pressetext.com/news/091118025/ ).
"Verbraucher werden vorsätzlich getäuscht, denn wer hundertprozentige Reinheit verspricht täuscht die Konsumenten", erklärt Georg Folttmann, Leiter für Qualität und Umwelt beim Saatguthersteller KWS Saat http://www.kws.com gegenüber pressetext. "Um eine solche Reinheit zu gewährleisten müsste jedes Saatgutkorn untersucht werden." In offenen Produktionszyklen sei das somit nicht machbar. "Wir sind in Europa auf Importware angewiesen", betont Folttmann.
Kein Weg mehr zurück
"Die Saatguthersteller sollten erst einmal zeigen, wie man gentechnisch-kontaminiertes Saatgut wieder reinigt", kontert Müller. "Solange sie das nicht können, ist jede Diskussion sinnlos, denn mit der ersten Toleranz zu Verunreinigung landet man bald bei ziemlich hohen Kontaminationswerten von mehr als einem synthetischen Gen." Das wirklich Dramatische daran sei, dass es keinen Weg zurück mehr gebe.
Folttmann argumentiert damit, dass ohnehin bereits Mio. Tonnen gentechnisch verändertes Saatgut für die Futtermittel nach Europa importiert wird und damit eine Reinheit nicht gewährleistet werden könne. "Rund 80 Prozent unserer Lebensmittel kommen heute bereits mit gentechnischen Veränderungen in Berührung", so Folttmann. Von einer Gefahr für die Verbraucher oder die Umwelt könne also nicht die Rede sein. Zudem sind die in Rede stehenden gentechnischen Veränderungen in der EU als Nahrungs- und Futtermittel zugelassen.
Strenge Auslegung des Vorsorgeprinzips
Die Saatguthersteller argumentieren in der Aussendung damit, dass hundertprozentige Reinheiten auch in anderen natürlichen Stoffen sowie in Trinkwasser nicht gewährleistet werden könne. "Bei Trinkwasser kann man den Verschmutzer ausfindig machen und die Quelle abstellen", kontert Müller. Dann sei das Wasser wieder sauber. "Bei einer Gen-Verschmutzung, die sich immer wieder selbst vermehrt, ist das einfach nicht möglich. Hier hilft nur strenge Auslegung des Vorsorgeprinzips", so Müller.
Für Folttmann ist die Reinheit ein falscher Denkansatz. Grüne Gentechnologie sei ein Segen, da damit große Mengen an Pestiziden und Herbiziden eingespart werden konnten. "25 Jahre Erfahrungen mit dieser Art der Landwirtschaft haben gezeigt, dass es keine Risiken gibt." Müller sieht diese Aussage als PR-Ente der Gentech-Lobby. "25 Jahre Gentechnik in den USA und in Südamerika haben zu enormen und vielfältigen Problemen in der Landwirtschaft geführt." Dazu gehöre etwa das massive Auftreten von Unkräutern, die zunehmend als nationale Bedrohung in den USA gesehen werden - wie die New York Times kürzlich berichtete.
"Ein weiteres Problem ist das Auftreten von resistenten Insekten", so Müller. Ende 2009 hat eine Studie von Charles Benbrook vom Organic Center http://www.organiccenter.org mit Daten vom US-Department of Agriculture gezeigt, dass seit dem Beginn des kommerziellen Anbaus von Gentech-Pflanzen in den USA rund 145 Mio. Kilogramm mehr Pestizide ausgebracht wurden als zuvor (pressetext berichtete http://www.pressetext.com/news/091118025/ ).
Saatgut-Skandal: Strafanzeige gegen Landesregierung
2010-07-02 12:50
| Politik, Umweltschutz, Naturschutz, Greenpeace, Gesundheit, Artenschutz, Ernährung, Gentechnik
Heute wurde Strafanzeige gegen die niedersächsische Landesregierung erstellt. Der Grund: Die Landesregierung hat nicht unverzüglich gehandelt, um Verstöße gegen das Gentechnikrecht zu verhindern. Das Umweltministerium hat Berichte von Saatgutverunreinigungen über Wochen nicht bearbeitet und hat so dazu beigetragen, dass Ernteausfälle von über 1,3 Millionen Euro zu beklagen wären.
Die Aktion "GEN-Klage", die Grünen sowie das Umweltinstitut München wollen mit ihrer Strafanzeige die Verantwortlichen zur Rechenschaft ziehen. "Auch kleine Spuren von Gentechnik führen zu einer erheblichen Gefahr der unkontrollierten Ausbreitung und der Beeinträchtigung einer gentechnikfreien Landwirtschaft und Imkerei", sagte Christiane Lüst vom internationalen Netzwerk "GEN-Klage".
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Die Aktion "GEN-Klage", die Grünen sowie das Umweltinstitut München wollen mit ihrer Strafanzeige die Verantwortlichen zur Rechenschaft ziehen. "Auch kleine Spuren von Gentechnik führen zu einer erheblichen Gefahr der unkontrollierten Ausbreitung und der Beeinträchtigung einer gentechnikfreien Landwirtschaft und Imkerei", sagte Christiane Lüst vom internationalen Netzwerk "GEN-Klage".
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Regierung will Gentechnik in Lebensmitteln verschleiern
2010-03-20 08:40
| Umweltschutz, Gesundheit, Ernährung, Gentechnik
Futtermittellieferungen aus Drittländern könnten zum russischen Roulette werden, denn unterhalb der "vorgegebenen Empfindlichkeit" des Nachweisverfahrens bleibt im Dunklen, was im Futter wirklich drin ist.
Bereits jetzt kann nicht sichergestellt werden, dass den Überwachungsbehörden für alle möglicherweise in einer Lieferung aus Drittstaaten enthaltenen gentechnisch veränderten Organismen (GVO) überhaupt Nachweisverfahren zur Verfügung stehen.
Mit ungenaueren Nachweismethoden weitere Verunreinigungsquellen zu eröffnen, ist das falsche Signal. Die Futtermittelversorgung kann auch weiterhin ohne solche Regelungen gesichert werden, wenn eine zuverlässige Trennung der Warenströme erfolgt. Aber Schwarz-Gelb droht sich dem Druck der Gentech-Lobby zu beugen - zulasten der Verbraucherinnen und Verbraucher und der gentechnikfreien Lebensmittelwirtschaft.
Bereits nach derzeitiger Rechtslage wissen die meisten Verbraucher nicht, dass Milch, Eier, Fleisch und daraus gefertigte Produkte ohne Bio-Logo oder "Ohne Gentechnik"-Kennzeichnung von Tieren stammen kann, die mit gentechnisch veränderten Pflanzen gefüttert wurden. Demnächst aber können Verbraucher nicht einmal sicher sein, ob die Sicherheit dieser Pflanzen überhaupt den EU-Vorgaben entsprechend getestet wurde.
Quelle: Pressemitteilung der SPD-Bundestagsfraktion am 16. März 2010
Mehr Infos zum Thema Nulltoleranz lesen Sie hier. http://www.gentechnikfreie-regionen.de/fileadmin/content/material/hintergrundpapiere/Nulltoleranz_Superpapier_Layout_30Nov09__6.pdf
Sie wollen keine Gentechnik in Ihrer Einkaufstasche. Dann machen Sie mit und fordern mit uns von Edeka - Deutschlands Lebensmitteleinzelhändler Nr. 1 - Produkte und Marken mit der "ohne Gentechnik"-Kennzeichnung! Hier geht´s zur Aktion.
http://www.bund.net/bundnet/themen_und_projekte/gentechnik/aktion_ohne_gentechnik/
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Bereits jetzt kann nicht sichergestellt werden, dass den Überwachungsbehörden für alle möglicherweise in einer Lieferung aus Drittstaaten enthaltenen gentechnisch veränderten Organismen (GVO) überhaupt Nachweisverfahren zur Verfügung stehen.
Mit ungenaueren Nachweismethoden weitere Verunreinigungsquellen zu eröffnen, ist das falsche Signal. Die Futtermittelversorgung kann auch weiterhin ohne solche Regelungen gesichert werden, wenn eine zuverlässige Trennung der Warenströme erfolgt. Aber Schwarz-Gelb droht sich dem Druck der Gentech-Lobby zu beugen - zulasten der Verbraucherinnen und Verbraucher und der gentechnikfreien Lebensmittelwirtschaft.
Bereits nach derzeitiger Rechtslage wissen die meisten Verbraucher nicht, dass Milch, Eier, Fleisch und daraus gefertigte Produkte ohne Bio-Logo oder "Ohne Gentechnik"-Kennzeichnung von Tieren stammen kann, die mit gentechnisch veränderten Pflanzen gefüttert wurden. Demnächst aber können Verbraucher nicht einmal sicher sein, ob die Sicherheit dieser Pflanzen überhaupt den EU-Vorgaben entsprechend getestet wurde.
Quelle: Pressemitteilung der SPD-Bundestagsfraktion am 16. März 2010
Mehr Infos zum Thema Nulltoleranz lesen Sie hier. http://www.gentechnikfreie-regionen.de/fileadmin/content/material/hintergrundpapiere/Nulltoleranz_Superpapier_Layout_30Nov09__6.pdf
Sie wollen keine Gentechnik in Ihrer Einkaufstasche. Dann machen Sie mit und fordern mit uns von Edeka - Deutschlands Lebensmitteleinzelhändler Nr. 1 - Produkte und Marken mit der "ohne Gentechnik"-Kennzeichnung! Hier geht´s zur Aktion.
http://www.bund.net/bundnet/themen_und_projekte/gentechnik/aktion_ohne_gentechnik/
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Gentech-Lobby publiziert falsche Zahlen
2010-02-26 11:36
| Umweltschutz, Gesundheit
Der ISAAA-Bericht 2009 betätigt erneut falsche Angaben über Erfolg der Gentechnik.
Gentechnikfrei boomt aller Orts (Logo:
)
Der Jahresbericht der International Service for the Acquisition of Agri-Biotech Application (ISAAA) stößt in Umweltschutzkreisen auf Erstaunen, denn der von den großen Gentechnik-Konzernen finanzierte Bericht spricht von einem Siegeszug der Agro-Gentechnik. Nach Einschätzungen der Umweltorganisationen stagniert die Entwicklung der grünen Gentechnik allerdings deutlich.
"Der Bericht zeichnet ein gefälschtes Bild im Auftrag der Gentech-Lobby", meint GLOBAL2000-Sprecher Jens Karg gegenüber pressetext. Der Anbau des Gentech-Mais Mon810 - der einzigen in der EU zugelassenen Gentech-Pflanze - ist um 15 Prozent zurückgegangen", so Karg. Doch darüber sei im "geschönten Bericht" nichts zu lesen.
ISAAA-Bericht: Wiederholt falsche Angaben
"Während 2008 die Anbaufläche für Gentech-Mais in der EU noch knapp 108.000 Hektar betrug, wurde im Vorjahr nur noch auf zirka 92.000 Hektar Gentech-Mais ausgebracht", rechnet Karg vor. "Das sind 0,78 Prozent der gesamten europäischen Maisanbaufläche von insgesamt 14 Mio. Hektar." Der Großteil der Gentech-Pflanzen Europas - insgesamt 80 Prozent - werden in Spanien angebaut. Dort sei die Anbaufläche im Vorjahr um 3.000 Hektar zurückgegangen.
"In sieben europäischen Ländern ist der Anbau von Mon810 im Vorjahr verboten worden." Legale dürfe derzeit nur in Portugal, Slowakei, Spanien, Rumänien und Tschechien angebaut werden. Illegal angebaut wurden schätzungsweise 3.000 Hektar in Polen. "Der ISAAA-Report rechnet diese illegalen Anbauflächen kommentarlos zu den Zahlen des Gentechnikanbaus in der EU dazu", so Karg. Das sei ein Indiz für den laxen Umgang dieser Industrie mit Wissenschaft und Gesetzen.
Gentechfreie Produkte boomen in den USA
Keine Erwähnung findet die Tatsache, dass in den USA das Interesse für gentechnikfreie Produkte stark im Steigen ist. "Von einem Siegeszug kann man hier nicht sprechen", so Karg. "Im Gegensatz zu den Behauptungen des ISAAA, erwirtschaften Landwirte bis heute keine höheren Erträge mit Gentech-Pflanzen. In erster Linie werden Gentech-Pflanzen von Betrieben verwendet, die auf Monokulturen setzen."
Mit keinem Wort erwähnt, werde im Bericht auch der wissenschaftlich bewiesene Umstand, dass gentechnisch veränderte Pflanzen immer stärkere Pestizide brauchen, da sich Resistenzen bilden. Das bedeutet auch, dass die Kosten für die Landwirte deutlich steigen. (pressetext berichtete)
Kein Dammbruch für Gentechnik in China
Eine Gentech-Reis-Zulassung für eine chinesichese Provinz werde von ISAAA zu einer Grundsatzentscheidung für ganz China hoch stilisiert, kritisiert Karg. "Wahr ist jedoch, dass die Zulassung nur für jene Provinz gegeben wurden, deren Universität den Reis entwickelt hat. In der Vergangenheit hat es mehrere dieser Zulassungen gegeben, ohne dass es zu einer China-weiten Anbauerlaubnis gekommen ist."
Greenpeace argumentiert, dass für die Konsumenten bis heute sowieso keinerlei Vorteile der Grünen Gentechnik sichtbar sind. Die globalen Anbauversuche und der Vertrieb von Gentech-Pflanzen beeinflusse allerdings die gentechnikfreie Landwirtschaft und Lebensmittelerzeugung negativ. Erst im Herbst 2009 deckte Greenpeace auf, dass aus Kanada stammende Lieferungen von mit Gentechnik verunreinigtem Leinsamen auch in Österreich auf den Markt gelangt waren.
Quelle: pressetext.austria
Redakteur: Wolfgang Weitlaner
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Gentechnikfrei boomt aller Orts (Logo:
)Der Jahresbericht der International Service for the Acquisition of Agri-Biotech Application (ISAAA) stößt in Umweltschutzkreisen auf Erstaunen, denn der von den großen Gentechnik-Konzernen finanzierte Bericht spricht von einem Siegeszug der Agro-Gentechnik. Nach Einschätzungen der Umweltorganisationen stagniert die Entwicklung der grünen Gentechnik allerdings deutlich.
"Der Bericht zeichnet ein gefälschtes Bild im Auftrag der Gentech-Lobby", meint GLOBAL2000-Sprecher Jens Karg gegenüber pressetext. Der Anbau des Gentech-Mais Mon810 - der einzigen in der EU zugelassenen Gentech-Pflanze - ist um 15 Prozent zurückgegangen", so Karg. Doch darüber sei im "geschönten Bericht" nichts zu lesen.
ISAAA-Bericht: Wiederholt falsche Angaben
"Während 2008 die Anbaufläche für Gentech-Mais in der EU noch knapp 108.000 Hektar betrug, wurde im Vorjahr nur noch auf zirka 92.000 Hektar Gentech-Mais ausgebracht", rechnet Karg vor. "Das sind 0,78 Prozent der gesamten europäischen Maisanbaufläche von insgesamt 14 Mio. Hektar." Der Großteil der Gentech-Pflanzen Europas - insgesamt 80 Prozent - werden in Spanien angebaut. Dort sei die Anbaufläche im Vorjahr um 3.000 Hektar zurückgegangen.
"In sieben europäischen Ländern ist der Anbau von Mon810 im Vorjahr verboten worden." Legale dürfe derzeit nur in Portugal, Slowakei, Spanien, Rumänien und Tschechien angebaut werden. Illegal angebaut wurden schätzungsweise 3.000 Hektar in Polen. "Der ISAAA-Report rechnet diese illegalen Anbauflächen kommentarlos zu den Zahlen des Gentechnikanbaus in der EU dazu", so Karg. Das sei ein Indiz für den laxen Umgang dieser Industrie mit Wissenschaft und Gesetzen.
Gentechfreie Produkte boomen in den USA
Keine Erwähnung findet die Tatsache, dass in den USA das Interesse für gentechnikfreie Produkte stark im Steigen ist. "Von einem Siegeszug kann man hier nicht sprechen", so Karg. "Im Gegensatz zu den Behauptungen des ISAAA, erwirtschaften Landwirte bis heute keine höheren Erträge mit Gentech-Pflanzen. In erster Linie werden Gentech-Pflanzen von Betrieben verwendet, die auf Monokulturen setzen."
Mit keinem Wort erwähnt, werde im Bericht auch der wissenschaftlich bewiesene Umstand, dass gentechnisch veränderte Pflanzen immer stärkere Pestizide brauchen, da sich Resistenzen bilden. Das bedeutet auch, dass die Kosten für die Landwirte deutlich steigen. (pressetext berichtete)
Kein Dammbruch für Gentechnik in China
Eine Gentech-Reis-Zulassung für eine chinesichese Provinz werde von ISAAA zu einer Grundsatzentscheidung für ganz China hoch stilisiert, kritisiert Karg. "Wahr ist jedoch, dass die Zulassung nur für jene Provinz gegeben wurden, deren Universität den Reis entwickelt hat. In der Vergangenheit hat es mehrere dieser Zulassungen gegeben, ohne dass es zu einer China-weiten Anbauerlaubnis gekommen ist."
Greenpeace argumentiert, dass für die Konsumenten bis heute sowieso keinerlei Vorteile der Grünen Gentechnik sichtbar sind. Die globalen Anbauversuche und der Vertrieb von Gentech-Pflanzen beeinflusse allerdings die gentechnikfreie Landwirtschaft und Lebensmittelerzeugung negativ. Erst im Herbst 2009 deckte Greenpeace auf, dass aus Kanada stammende Lieferungen von mit Gentechnik verunreinigtem Leinsamen auch in Österreich auf den Markt gelangt waren.
Quelle: pressetext.austria
Redakteur: Wolfgang Weitlaner
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Abteilungsleiterin wechselt von Europäischer Lebensmittelbehörde EFSA zu Gentechnik-Konzern
2010-02-09 03:34
| Gentechnik-Lobby
Die frühere Leiterin der Abteilung Gentechnik der Europäischen Lebensmittelbehörde EFSA, Suzy Renckens, ist ohne Auflagen der Behörde direkt zur Gentechnikindustrie gewechselt. Dies geht aus Unterlagen hervor, die die Expertengruppe Testbiotech auf Nachfrage von der EFSA erhalten hat.
Der Wechsel zum Gentechnikkonzern Syngenta fand im Mai 2008 statt, erst Ende März hatte Frau Renckens ihr Arbeitsverhältnis bei der EFSA beendet. Nachdem Testbiotech den Vorgang öffentlich gemacht hatte, reagierte die Leitung der EFSA im Dezember 2009 auf diesen Vorgang und wies Frau Renckens auf ihre Verpflichtungen nach dem EU-Recht hin. Die Tätigkeiten leitender Mitarbeiter von EU-Behörden unterliegen nach deren Ausscheiden für einen Zeitraum von zwei Jahren einer Genehmigungspflicht. Im Fall Renckens hatte die Behörde keinerlei Einwände erhoben oder Auflagen erteilt.
„Die Leitung der Behörde hat gegen ihre Sorgfaltspflicht verstoßen. Der direkte Wechsel von Frau Renckens zur Industrie hätte nicht genehmigt werden dürfen. Der Leitung der EFSA scheint ein ausreichendes Problembewusstsein zu fehlen. Der Vorgang wird von der Behörde als normaler Vorgang dargestellt“, erklärt Christoph Then, Geschäftsführer von Testbiotech e. V.
Am 10. November 2009 hatte Testbiotech erstmals über diesen Fall berichtet und eine offizielle Anfrage an die EFSA gerichtet. Diese wurde am 11. Januar 2010 beantwortet, wobei die zulässige Frist für die Beantwortung deutlich überschritten wurde. Die EFSA übermittelte zusammen mit ihrer Antwort verschiedene E-Mails, die zwischen Frau Renckens und der Behörde ausgetauscht worden waren. Demnach arbeitete Frau Renckens von April 2003 bis 31. März 2008 für die EFSA und informierte am 19 Mai 2008 ihre ehemaligen Arbeitskollegen per E-Mail darüber, dass sie jetzt in führender Position für den Konzern Syngenta arbeite. Nach eigener Auskunft werde sie in Zukunft bei der Behörde auch wegen der Marktzulassung gentechnisch veränderter Pflanzen vorstellig werden. In ihrer Position bei der EFSA hatte sie zuvor genau die Expertengruppe geleitet, die diese Anträge zu prüfen hat.
„Bei dieser Nähe zur Industrie stellt sich die Frage, wie unabhängig die Behörde in ihren Entscheidungen bei der Zulassung gentechnisch veränderter Organismen agiert“, sagt Then. „Die EU-Kommission sollte hier eine klare Stellung beziehen.“
Erst im Dezember 2009, nachdem Testbiotech berichtet hatte und Journalisten bei der Behörde nachfragten, nahm die Leitung der EFSA Kontakt zu Frau Renckens auf und wies sie darauf hin, dass ihre Tätigkeit bis zu zwei Jahren nach ihrem Ausscheiden einer Genehmigungspflicht unterliege. Frau Renckens antwortete daraufhin, dass die EFSA über ihre Tätigkeit bereits unterrichtet sei. Unter anderem habe sie in ihrer neuen Funktion an einem Treffen der Behörde und der EU Kommission im März 2009 teilgenommen.
Testbiotech fordert Konsequenzen von der Leitung der EFSA. Der Verein wird sich in dieser Sache auch an die EU-Kommission wenden.
Nachricht von Testbiotech am 14. Januar 2010.
Der Wechsel zum Gentechnikkonzern Syngenta fand im Mai 2008 statt, erst Ende März hatte Frau Renckens ihr Arbeitsverhältnis bei der EFSA beendet. Nachdem Testbiotech den Vorgang öffentlich gemacht hatte, reagierte die Leitung der EFSA im Dezember 2009 auf diesen Vorgang und wies Frau Renckens auf ihre Verpflichtungen nach dem EU-Recht hin. Die Tätigkeiten leitender Mitarbeiter von EU-Behörden unterliegen nach deren Ausscheiden für einen Zeitraum von zwei Jahren einer Genehmigungspflicht. Im Fall Renckens hatte die Behörde keinerlei Einwände erhoben oder Auflagen erteilt.
„Die Leitung der Behörde hat gegen ihre Sorgfaltspflicht verstoßen. Der direkte Wechsel von Frau Renckens zur Industrie hätte nicht genehmigt werden dürfen. Der Leitung der EFSA scheint ein ausreichendes Problembewusstsein zu fehlen. Der Vorgang wird von der Behörde als normaler Vorgang dargestellt“, erklärt Christoph Then, Geschäftsführer von Testbiotech e. V.
Am 10. November 2009 hatte Testbiotech erstmals über diesen Fall berichtet und eine offizielle Anfrage an die EFSA gerichtet. Diese wurde am 11. Januar 2010 beantwortet, wobei die zulässige Frist für die Beantwortung deutlich überschritten wurde. Die EFSA übermittelte zusammen mit ihrer Antwort verschiedene E-Mails, die zwischen Frau Renckens und der Behörde ausgetauscht worden waren. Demnach arbeitete Frau Renckens von April 2003 bis 31. März 2008 für die EFSA und informierte am 19 Mai 2008 ihre ehemaligen Arbeitskollegen per E-Mail darüber, dass sie jetzt in führender Position für den Konzern Syngenta arbeite. Nach eigener Auskunft werde sie in Zukunft bei der Behörde auch wegen der Marktzulassung gentechnisch veränderter Pflanzen vorstellig werden. In ihrer Position bei der EFSA hatte sie zuvor genau die Expertengruppe geleitet, die diese Anträge zu prüfen hat.
„Bei dieser Nähe zur Industrie stellt sich die Frage, wie unabhängig die Behörde in ihren Entscheidungen bei der Zulassung gentechnisch veränderter Organismen agiert“, sagt Then. „Die EU-Kommission sollte hier eine klare Stellung beziehen.“
Erst im Dezember 2009, nachdem Testbiotech berichtet hatte und Journalisten bei der Behörde nachfragten, nahm die Leitung der EFSA Kontakt zu Frau Renckens auf und wies sie darauf hin, dass ihre Tätigkeit bis zu zwei Jahren nach ihrem Ausscheiden einer Genehmigungspflicht unterliege. Frau Renckens antwortete daraufhin, dass die EFSA über ihre Tätigkeit bereits unterrichtet sei. Unter anderem habe sie in ihrer neuen Funktion an einem Treffen der Behörde und der EU Kommission im März 2009 teilgenommen.
Testbiotech fordert Konsequenzen von der Leitung der EFSA. Der Verein wird sich in dieser Sache auch an die EU-Kommission wenden.
Nachricht von Testbiotech am 14. Januar 2010.
